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© by jpi 16_10_2017
Chronik Zusammenfassung Der heutige Musikverein wurde vor 45 Jahren als Spielmannszug gegründet. Zurückschauend auf das Jahr 1964 lauteten die ersten Schriftzüge in der Vereins-Chronik: „Um eine jahrzehntealte Tradition wieder neu ins Leben zu rufen, versammelte sich die musikfreudige Jugend Müllenbachs am 3. Oktober 1964 im Lokal Steffes-Ollig." Weiterhin war geschrieben, dass es im Vorfeld, also vor 1964, kaum eine Kirmes oder ein Fest gab, wo nicht Kipp Hannes (Johann Buschwa) seinen Bataillonsstab schwang und ihm eine ansehnliche Schar Knüppelmusikanten folgte. Man wollte also bei diesem Treffen einen Neubeginn der bereits alten aber beendeten Tradition starten. Benannt wurden sieben Gründungsmitglieder, die den Spielmannszug „In Treue fest“ neu aufstellten, die da waren: Walter Schweitzer, Peter Gorges (+), Wolfgang Fröschen, Heinz Peters (+ 2000), Günter Klotz, Rudi Felser und Tambourmajor Hermann Schwall (+ 1984). Der erste Vorstand des neuen Vereins setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Walter Schweitzer 2. Vorsitzender: Rudi Felser 1. Kassierer: Raimund Kreuser 1. Schriftführer: Lothar Valerius (+ 2011) Beisitzer: Günter Klotz Damit sich ein baldiger Erfolg der Spielleute abzeichnen konnte, wurden die Trommel- und Flötenspieler getrennt und zweimal wöchentlich eingeübt. Die Ausbildung der Trommler übernahm Franz Pinkhaus, der einst zu den besten Spielern des Spielmannszuges Lingen/Darme gehörte. Um überhaupt das Trommeln zu erlernen, kaufte sich jeder die Trommelstöcke von seinem eigenen Taschengeld. Als Trommeln wurden alte Schulbänke und selbstgebastelte Holzgestelle verwendet. Die Flötenspieler wurden durch Hermann Schwall (+ 1984) eingeübt, der ebenfalls für diese Ausbildung die besten Voraussetzungen mitbrachte. Dass die Dorfvereine auch schon in dieser Zeit gut zusammenhalten, konnte man an der Unterstützung bei der Beschaffung der erforderlichen Instrumente erkennen. Eifelverein und Sportverein halfen mit Geldspenden, wobei der Junggesellenverein, der ja schon wesentlich länger bestand, die noch vorhandenen Flöten und Trommeln aus seinem früheren Bestand dem Spielmannszug überließ. Auch die Gemeinde Müllenbach, die Raiffeisenbank Kaisersesch sowie einzelne Musikfreunde unterstützten den Spielmannszug in finanzieller Hinsicht. Somit war der Spielmannszug für eine entsprechende Ausbildung sowie für die öffentlichen Auftritte bestens gerüstet. Durch Auftritte wie Freundschaftstreffen, Wettstreite, Umzüge in den umliegenden Ortschaften und Veranstaltungen in Müllenbach blieb der Spielmannszug in aller Munde. Hatte er doch mit der Zeit viele Preise und Auszeichnungen in unterschiedlichen Bewertungsgruppen errungen. Aber auch Fahrten nach Lingen/Darme sowie andere Ausflugsfahrten gehörten mit zu den Höhepunkten des Spielmannszuges.Im Laufe der Jahre war in den jährlichen Berichten der Jahreshauptversammlung stets von Höhen aber auch Tiefen des Vereins zu hören. Stetiger Wechsel im Bereich des Vorstandes sowie der Ausbilder und Stabführer waren zu verzeichnen. Eine Person jedoch zeigte Beharrlichkeit und hat über viele Jahre Verantwortung im Verein übernommen. Walter Schweitzer war insgesamt 29 Jahre im Vorstand tätig und leitete davon 23 Jahre als Vorsitzender die Geschichte des Spielmannszuges. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurde er für sein herausragendes Engagement durch den damaligen Landrat Rudolf Schwan zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Zu den weiteren ersten Vorsitzenden gehörten auch Bruno Limper (+ 2004), Raimund Regnier (+ 2008), Josef Cremer (+ 1983), Rüdiger Klee, Rolf Stoll und Andreas Klotz. Ebenfalls zu benennen sind die Ausbilder, die überwiegend unentgeltlich die Spielleute einübten. Franz Pinkhaus, Hermann Schwall (+ 1984), Karl-Heinz Steffes-enn, Hans-Peter Hässler, Rudi Steffes-tun, Rolf Peters, Hans-Hermann Schwall, Jürgen Köhn, Rüdiger Klee und zuletzt Harald Zirwes (+ 2001) stellten sich diesen Herausforderungen mit guten Ergebnissen. Alle trugen mit ihrer Arbeit zum Fortbestand des Spielmannszuges bei.Allerdings war bis zum Jahre 2001 das Interesse an der Spielmannsmusik derart gesunken, dass etwas geschehen musste. Keinesfalls sollte der Verein aufgegeben werden. So entschieden sich die Spielerinnen und Spieler in einer Spielersitzung gemeinsam, den Spielmannszug in einen Musikverein umzustellen. Alle noch verbliebenen Musiker stellten sich damals mit viel Mut dieser neuen Herausforderung. Nicht einmal die hohen Instrumentenkosten, die jeder Spieler selbst aufbringen musste, wurden gescheut. Lediglich das Schlagzeug wie auch die Tuba wurden aufgrund hoher Kosten vom Verein finanziert. Wie schon bei der Gründung des Spielmannszuges im Jahre 1964 stand auch bei der Umstellung zum Musikverein die Dorfgemeinschaft hinter dem Vorhaben. Nach der Umstellung des Vereins konnten wir auch weitere neue Mitglieder, die bereits ein entsprechendes Instrument beherrschten, als aktive Spieler gewinnen. Karl Fuhrmann, der als erfahrener Dirigent die Ausbildung und musikalische Leitung des jetzigen Musikvereins übernahm, konnte die Spieler durch seine geduldige und geschulte Art so motivieren, dass schnell die ersten Erfolge eintraten. Der Musikverein besteht zurzeit aus 43 aktiven, 75 inaktiven Mitgliedern und 12 Musikern in der Jugendausbildung. Da wir nicht nur die alltägliche Blasmusik machen wollten, war eine Verstärkeranlage in naher Zukunft unabdingbar. Aufgrund unserer späteren Besetzung mit Blasinstrumenten, E-Gitarre, Bass-Gitarre, Akkordeon, Keyboard und Gesang konnten wir nach kurzer Zeit und intensiven Übungsstunden die weiteren Auftritte stimmungsvoll gestalten.In den letzten Jahren konnten wir unser Können durch die vorbildliche und engagierte Art unseres Dirigenten stark verbessern, sodass wir den anderen Musikvereinen in der Umgebung in nichts nachstanden. Besondere Höhepunkte sind immer wieder die Auftritte zur Kirmes, die durch den Musikverein mitgestaltet werden. Ebenso wichtig ist das jährliche Adventskonzert, das in Verbindung mit auswärtigen Gruppen und Vereinen sowie unserem Kirchenchor, zu dem wir eine besondere Freundschaft haben, für karitative Zwecke dargeboten wird. Hier ist unser inaktives Mitglied Alois Klotz zu nennen, der durch seine ruhigen und besinnlichen Ansprachen stets die richtige Stimmung bei den Zuhörern weckt und so zu großer Spendenbereitschaft animiert. Im Jahr 2010 wurde erstmalig ein “Bayrischer Abend” durchgeführt. Unser Dirigent Charly hatte die passenden Lieder ausgesucht und der Vorstand hatte Vereine und Gruppen zu unterhaltsamen Spielchen wie: Bierkrugstemmen, Jodeln und Baumstammsägen eingeladen. Zudem gab es “bayrische Schmankerl” und original Oktoberfestbier, das so manchen von den Beinen haute. Insgesamt ein Superfest dessen Wiederholung bereits in Planung ist.
“In Treue fest”
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